2010
Bevor die gelben Felder sich lichten und der Raps seine leuchtende Farbe verliert, habe ich mich mit dem Fotoapparat auf den Weg gemacht und noch ein paar „Erinnerungsfotos“ geschossen.
Raps ist eine Nutzpflanze, welche wegen ihres hohen Ölgehaltes bereits seit Jahrhunderten kultiviert und angebaut wird. Wurde Raps früher als Lieferant von Brennstoff für Öllampen genutzt, dient er heute v.a. als nachwachsender Rohstoff für Speisefette und -öle und auch zur Erzeugung von Biokraftstoffen.
Von ihrem Nutzwert einmal abgesehen ist die Pflanze für mich in erster Linie ein Indikator für den beginnenden Sommer. Mit seiner leuchtend gelben Farbe bringt der Raps endlich etwas Fröhlichkeit und Leben in die eher mäßige Farbenwelt der Natur kurz nach dem Winter. Grund genug, endlich wieder die Kamera auszupacken und zu fotografieren!
Ein kleiner Nachtrag:
Nachdem ich Henryks Hinweis gelesen hatte, habe ich mich einmal an einen anderen Rechner gesetzt und die Bilder vor einem (einigermaßen) neutral-grauen Hintergrund angeschaut und dabei festgestellt, dass die Bilder durchaus einen kleinen Grau-Schleier haben. Dieser Effekt scheint noch durch die Schwierigkeit einiger Monitore mit der Darstellung des leuchtenden Raps-Gelbes verstärkt zu werden. Also habe ich mich an die Bearbeitung der Bilder per Gradationskurve gemacht - das Resultat sehen Sie unten. Vergleichen Sie ruhig einmal die unteren mit den oberen Fotografien. Vielen Dank nochmal an Henryk für den Hinweis!












Mein Name ist Sebastian Gerth. Ich bin der Betreiber dieser Seite, Hobbyfotograf, Webworker und Doktorand an der Universität Erfurt ... 
wieso? eine tonwertkorrektur war auch bei analogen techniken möglich ^^ und grade die tonwertkorrektur korrigiert nur fehler, die bei der belichtung geschehen sind ^^
Ja, da hast Du Recht - ich meinte auch viel mehr, dass die Darstellung von Bildern extrem monitorabhängig ist (wenn man nicht kalibriert). Ansonsten bewirkt die Tonwertkorrektur durchaus manchmal Wunder, aber ich glaube, hier wird maximal das Bild zu dunkel sein
Grüße!
Hmmm, bei mir gibt’s keinen Grauschleier auf den Bildern - aber ich hab da auch schon sehr unschöne Erfahrungen mit diversen Monitoren gemacht
Einer der wenigen Nachteile der digitalen Fotografie, wie ich finde. Und Kalibrierung ist teuer ...
Übrigens sprichst Du hier das (un?)schöne Thema der Bildbearbeitung (oder sollte man sagen ... Manipulation?) an. Eigentlich wäre das wieder einen eigenen Artikel und eine eigene Diskussion wert, aber hier scheiden sich ja sowieso bekanntlich die Geister ...
schade das ein leichter grauschleier auf den bildern liegt. musst mal noch ne tonwertkorrektur machen